Endlich Frühling! Wie verhalten wir uns draußen richtig?

Endlich Frühling! Wie verhalten wir uns draußen richtig?

Heute beginnt der Frühling! Aber können bzw. dürfen wir in der aktuellen Lage überhaupt guten Gewissens nach draußen und spazieren gehen? Die Antwort lautet: Ja! Vorausgesetzt, wir beachten ein paar einfache Regeln und sind fair zu unseren Mitmenschen. Welche das sind und wie man sie mit guten Taten verbinden kann, haben wir euch in diesem Beitrag zusammengefasst.


Dieses Jahr ist alles anders. Statt die ersten Sonnenstrahlen mit Freunden in Cafés oder beim Angrillen im Park zu genießen, heißt es: #BleibtZuhause. Auch wenn’s schwer fällt – es ist notwendig. Das hat hoffentlich jeder, spätestens seit der Ansprache unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem eindringlichen Appell „Es ist ernst, nehmen Sie es auch ernst.“, verstanden.

Warum ist es wichtig, zu Hause zu bleiben?

Im Kern geht es darum, soziale Kontakte zu minimieren, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen – zumindest zu verlangsamen –, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet. Und das ist wiederum wichtig, um ältere Menschen und Risikogruppen zu schützen. Und letztendlich auch das Personal im Gesundheits- und Pflegewesen: Menschen, die für uns die Stellung halten, obwohl sie sicherlich schon längst an ihre Grenzen gekommen sind. Bedeutet also: Wer größere Personengruppen zu sich nach Hause einlädt oder sich mit ihnen im Freien trifft, hat Sinn und Zweck der Übung – und noch dazu die Ernsthaftigeit – noch nicht begriffen. (Und fängt am besten nochmal oben an zu lesen.)

Dürfen wir noch spazieren gehen?

Was erstmal banal klingt, ist beim zweiten Drüber-Nachdenken vielleicht gar nicht so leicht zu beantworten. Denn die aktuelle Situation, gepaart mit solch eindringlichen Worten der Kanzlerin, schürt gleichzeitig auch Verunsicherung. Was dürfen wir aktuell eigentlich noch, was nicht? Gerade mit Blick auf den Frühling und dem ganz natürlichen Drang, das muckelige Winterquartier zu verlassen und so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen.

Wir haben uns schlau gemacht und zeigen euch 3 Möglichkeiten auf, wie wir alle den Frühlingsanfang – verantwortungsvoll, solidarisch und fair – im Freien genießen können.

So verhalten wir uns draußen richtig

  • Sonne und frische Luft sind wichtig, Abstand halten aber auch. Wir dürfen weiterhin raus- und spazieren gehen. Allerdings nicht in Gruppen, also zusammen mit Freunden oder der Verwandschaft, sondern bestenfalls alleine. Das hat der Virologe Christian Droste geraten (Quelle: dpa). Also: Schnappt euch ein gutes Buch oder eine Zeitung und haltet auf einer einsamen Parkbank die Nase in die Sonne! Und wenn ihr Lust auf einen Kaffee habt, dann nehmt ihn am besten schon von zu Hause im Mehrweg-To-Go-Becher mit.
  • Auch Einkaufen ist weiterhin möglich. Und es ist noch genug für alle da, auch wenn die Regale kurzzeitig mal leer sein sollten. Das liegt dann daran, dass wir wie bekloppt kaufen und die MitarbeiterInnen im Supermarkt mit dem Einräumen nicht hinterher kommen. Es ist also 1. nicht notwendig, unsolidarisch zu hamstern und 2. ist ein täglicher Einkauf – verbunden mit einem kleinen Spaziergang –, doch eine super Möglichkeit, vor die Tür zu kommen. Nur auch hier nicht vergessen: Abstand halten. Dies gilt auch beim Warten in der Kassenschlange.
  • Besonders schwer hat es aktuell auch die lokale Gastronomie: Restaurants und Cafés dürfen nur noch geöffnet haben, wenn sie den Anforderungen von einem Tischabstand von 1,5 Metern nachkommen können. Und dann auch nur bis 18 Uhr. Ergo: Wer ins Homeoffice verschlagen wurde, für den wäre eine Mittagspause beim Lieblingsrestaurant oder -Café um die Ecke doch perfekt, um nicht nur Gutes für sich (kurz weg vom PC, frische Luft) und andere (Einkünfte für die RestaurantbetreiberInnen) zu tun.

Es braucht gesunden Menschenverstand – und uns alle!

Wir fassen zusammen: Wenn wir die Grundregeln beachten (soziale Kontakte meiden, Abstand halten), dann ist das Raus- und Spazierengehen kein Problem. Grundvoraussetzung sollte natürlich sein, dass ihr selbst gesund seid, euch fit fühlt und keiner Risiko-Gruppe angehört. Solltet ihr Nachbarn oder Nachbarinnen haben, die auf Hilfe angewiesen sind: Vielleicht könnt ihr sie bei Erledigungen oder beim Einkaufen unterstützen und den nächsten Spaziergang mit einer guten Tat verbinden. Diese Krise geht uns alle an und daher braucht es jeden von uns! Seid klug, verantwortungsvoll, solidarisch und fair.

„Alle staatlichen Maßnahmen gingen ins Leere, wenn wir nicht das wirksamste Mittel gegen die zu schnelle Ausbreitung des Virus einsetzen würden: Und das sind wir selbst. So wie unterschiedslos jeder von uns von dem Virus betroffen sein kann, so muss jetzt auch jede und jeder helfen.“

Angela Merkel in ihrer Ansprache vom 19.3.2020 (Quelle: SZ)

Wie fühlt es sich für euch an, wenn ihr aktuell nach draußen geht? Kennt ihr lokale Restaurants und Cafés, denen es finanziell nicht gut geht? Habt ihr Nachbarn und Nachbarinnen, die eure Hilfe benötigen?

Bleibt gesund!

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